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Das Projekt

Wir fördern Absolventinnen aus landwirtschaftlichen Studiengängen, die Interesse an der Imkerei haben. Idealerweise schließen sich die jungen Frauen in sogenannten Kooperativen zusammen. Das gelingt allerdings aufgrund unterschiedlicher Umstände nicht immer. Die Projektgruppen erhalten zunächst eine Grundausrüstung, bestehend aus einer Bienenwohnung, einem Bienenvolk, Schutzkleidung, Smoker, Stockmeißel und etwas Verbrauchsmaterial, mit dem man Honig gewinnen kann. Im Folgenden werden jährlich von den Projektgruppen Pläne für Investitionen und Erweiterungen erarbeitet, welche vom Vereinsvorstand gesprüft und für die Finanzierung genehmigt werden. Außerdem bietet der Verein Schulungen und Fortbildungen an, an denen die Imkerinnen regelmäßig teilnehmen. In diesen werden neben dem Imkereiwissen auch Businessplanung, Buchhaltung und sonstige wirtschaftliche Kenntnisse vermittelt. Zudem gibt es Schulungen zur Trainerausbildung, die aus mehreren Modulen bestehen und gemeinsam mit unserem Partner Altfredeburger durchgeführt werden. Damit können unsere Imkerinnen weitere Interessenten anleiten. Experten vor Ort und in Deutschland stehen den geförderten Frauen jederzeit mit Rat und Tat in jeglicher Hinsicht zur Verfügung. Ziel ist es, dass die jungen Imkerinnen von ihrem Geschäft ein Einkommen erzielen von dem sie im besten Fall leben können. Ist dieses Ziel erreicht, werden sie aus dem Förderprogramm entlassen und neue Absolventinnen können in das Projekt aufrücken.

Momentan unterstützen wir fünf Projektgruppen an folgenden Standorten:




Nekemte (Details)

In Nekempte arbeiten die Imkerinnen Obse und Ebse zusammen mit einigen weiteren Frauen am Aufbau ihrer Imkerei. Sie haben einen engen Kontakt mit dem Paten von Ebse aufgebaut. Mit Hilfe von Solomon Mengesha und einigen Verwandten steht er in einem regen Austausch mit der Projektgruppe und plant einen baldigen Besuch.

Bahir Dar (Details)

Serkie Ademasu und Mastewal Adame gehören zu den Frauen der ersten Stunde. Die beiden Frauen haben mit Hilfe der Imkerpaten, der GIZ und weiterer Organisationen einen Bienenstand vor den Toren der Stadt eingerichtet. Dort, in Sichtweite des Blauen Nils, halten sie ihre Bienenvölker. Die Bienen stehen auf einem umzäunten Stand, der von einem Wächter bewacht wird. In einer Schutzhütte befindet sich die Ausrüstung. Serkie und Mastewal haben bereits Honig geerntet und Schulungen für Frauen aus der Umgebung gegeben.

Addis Abeba (Details)

Die Gruppe aus der Hauptstadt von Äthiopien hatte den schwersten Start. In Addis sind die Anforderungen hoch, wenn eine Gruppe Land bekommen möchte. Es müssen sich mindestens zehn Menschen zusammenschließen, begründen, was sie vorhaben – und dann brauchen sie viel Geduld. Nun hat es geklappt, die zehn jungen Frauen aus Addis Abeba bekommen ein Stück Land im Botanischen Garten der Metropole im Hochland von im Afrika zugewiesen. Bald können die Bienen fliegen und der Honig fließen!

Sebeta (Details)

In Sebeta ist Abebech Mideksa die treibende Kraft. Sie hat die Imkerei bei ihrem Vater abgeschaut und treibt das Projekt voran. Abebech kann man bei ihrer Arbeit in diesem sehr schönen Film der GIZ zusehen. Viel Spass!

 

Im diesem Artikel, der in der Dezemberausgabe des Deutschen Bienenjournals erschien, wird deutlich wie der Krieg in Äthiopien auch Einfluß auf das Projekt sowie Auswirkungen für unsere Frauen hat.
Update aus dem Kriegsgebiet

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